Technisch alles auf dem neuesten Stand und fachlich 1a. Hier hat man das Gefühl, in guten Händen zu sein. Gut fand ich auch, dass ich nie lange warten musste.
Zahnimplantate in Weißenfels.
„Wer Zähne verloren hat, möchte wieder beißen, lachen und sprechen können, ohne nachzudenken. Zahnimplantate sind heute die hochwertigste Lösung dafür – biomechanisch dem eigenen Zahn nachempfunden und bei...“
Verstehen, bevor wir handeln.
DVT, intraorale Scans, strukturierte Befundung. Der erste Termin ist keine Behandlung — er ist ein Gespräch mit Daten.

Digital geplant, rückwärts gedacht.
Vom finalen Zahnersatz zurück zur OP. Was am Ende stehen soll, bestimmt den ersten Schritt — nicht umgekehrt.

Minimalinvasiv, navigiert.
Koordiniert durch ein Team unter einem Dach. Chirurgie, Prothetik, Labor — kein Weitergeben, kein Übersetzungsverlust.

Unsere Spezialgebiete — Zahnimplantate & mehr.
Ob Einzelzahn, mehrere Zähne oder ein vollständiger Kieferbogen – wir planen jede Versorgung individuell. Von der Befundung über die provisorische Versorgung bis zum finalen Zahnersatz bleiben Sie durchgehend in einer Hand. Auf Wunsch auch in Sedierung oder Vollnarkose.
GRUNDLAGEN
Zahnimplantate in Weißenfels – fester Zahnersatz auf eigener Wurzel
Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel, die im Kieferknochen verankert wird und einen verloren gegangenen Zahn an seiner ursprünglichen Stelle ersetzt. Im Gegensatz zu Brücken oder herausnehmbaren Prothesen, die sich auf Nachbarzähne oder die Schleimhaut stützen, übernimmt das Implantat die tragende Funktion der natürlichen Wurzel direkt im Knochen. Auf diesem Fundament wird anschließend die sichtbare Versorgung befestigt – eine Krone, eine Brücke oder eine fest verschraubte Prothese. Damit kommt ein Implantat dem natürlichen Aufbau eines Zahns von allen heute gebräuchlichen Verfahren am nächsten, weil es Wurzel und Krone als zwei getrennte, aufeinander abgestimmte Bauteile nachbildet.
Das Implantat selbst besteht meist aus körperverträglichem Titan oder hochfester Keramik und hat in der Regel die Form einer kleinen Schraube von wenigen Millimetern Durchmesser. Nach dem Einsetzen wächst der Kieferknochen über mehrere Wochen fest an die Oberfläche des Implantats heran – ein Vorgang, den die Fachwelt als Osseointegration bezeichnet. Erst wenn diese knöcherne Einheilung tragfähig abgeschlossen ist, wird der eigentliche Zahnersatz darauf gesetzt. Zwischen Implantat und Krone sitzt dabei ein Verbindungsstück, das sogenannte Abutment, das die Verbindung herstellt und gleichzeitig den Übergang zum Zahnfleisch formt.
Ein wesentlicher Grund, warum Implantate für viele Patientinnen und Patienten interessant sind, liegt im Erhalt des Kieferknochens. Eine natürliche Zahnwurzel überträgt beim Kauen Druck auf den Knochen und hält ihn auf diese Weise in Form. Fehlt ein Zahn über längere Zeit, geht dieser Reiz verloren und der Knochen an dieser Stelle baut sich allmählich ab. Ein Implantat kann diese kaufunktionelle Belastung übernehmen und wirkt dem Rückgang des Knochens an der betroffenen Stelle entgegen – ein Vorteil, den schleimhautgetragene Prothesen in dieser Form nicht bieten.
Im Zahnkompetenzzentrum Dr. med. dent. M.Sc. Sandro Strößner in Weißenfels begleiten wir Patientinnen und Patienten aus der Stadt und dem gesamten Burgenlandkreis von der ersten Beratung über die digitale Planung bis zur fertigen Versorgung und der langfristigen Nachsorge. Ziel jeder Behandlung ist ein Zahnersatz, der sich beim Kauen, Sprechen und Lächeln möglichst natürlich anfühlt und ästhetisch in die vorhandene Zahnreihe eingefügt ist. Weil Chirurgie, Prothetik und Nachsorge bei uns an einem Ort zusammenlaufen, lässt sich Ihre Behandlung über alle Phasen hinweg aus einer Hand koordinieren.
Welche Versorgungen auf Implantaten möglich sind
Implantate sind kein Verfahren für einen einzelnen Fall, sondern eine Versorgungsbasis für sehr unterschiedliche Ausgangssituationen. Vom Ersatz eines einzelnen Zahns bis zur Stabilisierung einer kompletten Prothese lassen sich viele Lücken implantatgetragen schließen. Welche Variante in Frage kommt, ergibt sich aus der Zahl der fehlenden Zähne, dem Zustand der verbliebenen Zähne und dem Knochenangebot.
- Einzelzahnersatz: Eine Lücke wird mit einem Implantat und einer Krone geschlossen, ohne die gesunden Nachbarzähne beschleifen zu müssen.
- Mehrere nebeneinander fehlende Zähne: Zwei oder mehr Implantate tragen eine festsitzende Brücke und vermeiden eine herausnehmbare Lösung.
- Zahnloser Kiefer: Mehrere Implantate dienen als Anker für eine festsitzende Brückenkonstruktion oder eine sicher haltende, abnehmbare Prothese.
- Lockerer Prothesenhalt: Vorhandene Vollprothesen lassen sich über wenige Implantate stabilisieren, sodass sie beim Kauen und Sprechen besser sitzen.
- Frontzahnbereich mit hohem ästhetischem Anspruch, in dem Form, Farbe und Zahnfleischverlauf besonders sorgfältig gestaltet werden.
INDIKATIONEN
Wann ein Implantat sinnvoll ist – und worauf es ankommt
Ob ein Implantat die geeignete Lösung ist, hängt von der individuellen Mund- und Allgemeinsituation ab. Grundsätzlich kommt ein Implantat dann in Betracht, wenn ein oder mehrere Zähne fehlen oder nicht erhalten werden können und eine feste, eigenständige Verankerung im Kiefer gewünscht ist. Viele Patientinnen und Patienten entscheiden sich für ein Implantat, weil dabei gesunde Nachbarzähne geschont werden, die bei einer klassischen Brücke beschliffen werden müssten. Gerade bei intakten Nachbarzähnen empfinden viele Menschen es als großen Vorteil, dass diese unangetastet bleiben.
Typische Ausgangssituationen
- Einzelne Zahnlücke nach Unfall, Karies oder Wurzelproblemen, bei der die Nachbarzähne intakt sind und erhalten bleiben sollen.
- Mehrere fehlende Zähne, bei denen eine festsitzende Lösung gegenüber einer herausnehmbaren Prothese bevorzugt wird.
- Zahnloser Ober- oder Unterkiefer, bei dem eine Prothese keinen ausreichenden Halt mehr findet.
- Druckstellen oder unsicheres Gefühl beim Tragen einer Vollprothese, insbesondere im Unterkiefer.
- Wunsch nach mehr Sicherheit beim Essen und Sprechen im Alltag, etwa im Beruf oder im sozialen Umfeld.
Voraussetzungen für eine Behandlung
Für eine Implantation sind ein ausreichendes Knochenangebot, eine entzündungsfreie Mundschleimhaut und ein insgesamt stabiler Gesundheitszustand wichtig. Auch eine gute Mundhygiene und regelmäßige Kontrollen spielen eine zentrale Rolle, da das umgebende Gewebe langfristig gesund bleiben soll. Reicht der vorhandene Knochen nicht aus, bedeutet das nicht automatisch das Aus für ein Implantat – häufig lässt sich das Knochenangebot mit einem zusätzlichen Aufbau schaffen. Auch der Verlauf des Zahnfleisches und die Bisssituation werden vorab beurteilt, weil sie das spätere Ergebnis mitbestimmen.
Bestimmte Faktoren erfordern eine besonders sorgfältige Abwägung. Dazu zählen unter anderem starkes Rauchen, ein nicht gut eingestellter Diabetes, bestimmte Medikamente, eine unbehandelte Zahnfleischentzündung oder nächtliches Zähneknirschen. Solche Punkte sprechen nicht zwangsläufig gegen ein Implantat, beeinflussen aber die Planung, die Einheilung und die Nachsorge. In der Beratung in unserer Praxis in Weißenfels klären wir sie offen und ehrlich, prüfen Alternativen und entscheiden gemeinsam, ob und in welcher Form ein Implantat für Sie in Frage kommt. Bei Jugendlichen wird in der Regel das abgeschlossene Kieferwachstum abgewartet, damit das Implantat seine Position behält.
Genauso wichtig wie die medizinischen Voraussetzungen sind Ihre persönlichen Erwartungen. Manche Menschen wünschen sich vor allem festen Halt beim Essen, anderen ist die Ästhetik im sichtbaren Bereich besonders wichtig, wieder andere möchten eine lockere Prothese stabilisieren. Wir hören zu, ordnen Ihre Wünsche fachlich ein und zeigen Ihnen, was in Ihrer Situation realistisch möglich ist – ohne etwas zu versprechen, das sich vorab nicht seriös zusagen lässt.
ABLAUF
Der Behandlungsablauf Schritt für Schritt
Eine Implantatbehandlung ist ein geplanter Prozess, der sich über mehrere Termine und Wochen erstreckt. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf, und zwischen einzelnen Phasen liegen bewusst gewählte Heilungszeiten, in denen das Gewebe zur Ruhe kommt. Der folgende Überblick zeigt den typischen Verlauf – die konkrete Reihenfolge und Dauer richtet sich immer nach Ihrer persönlichen Situation und kann im Einzelfall abweichen.
- Erstberatung und Befundaufnahme: Wir besprechen Ihren Wunsch, untersuchen den Mundraum und klären Ihre Krankengeschichte sowie Ihre Medikamente. Sie erhalten eine erste Einschätzung der möglichen Versorgungen.
- Diagnostik und Planung: Mit Röntgen- und bei Bedarf dreidimensionaler Bildgebung beurteilen wir Knochen, Nervenverläufe und Nachbarstrukturen. Auf dieser Grundlage planen wir Position, Größe und Achse des Implantats.
- Aufklärung und Kostenplan: Sie erhalten einen schriftlichen Heil- und Kostenplan sowie eine ausführliche Aufklärung über Ablauf, Alternativen und mögliche Risiken, damit Sie in Ruhe entscheiden können.
- Vorbehandlung, falls nötig: Entzündungen am Zahnfleisch werden zunächst behandelt; bei zu wenig Knochen kann ein Knochenaufbau vorgeschaltet werden.
- Einsetzen des Implantats: In einem meist ambulanten Eingriff unter örtlicher Betäubung wird das Implantat in den Kieferknochen eingebracht. Auf Wunsch kann die Behandlung sediert begleitet werden.
- Einheilphase: Über mehrere Wochen wächst der Knochen an das Implantat heran. In dieser Zeit kann je nach Situation eine provisorische Versorgung getragen werden.
- Freilegung und Abdruck: Nach der Einheilung wird das Implantat freigelegt und für die Versorgung vorbereitet; anschließend nehmen wir Abformungen für den passgenauen Zahnersatz.
- Eingliederung des Zahnersatzes: Krone, Brücke oder Prothese werden auf dem Implantat befestigt, im Biss kontrolliert und feinjustiert.
- Nachsorge und Kontrolle: In regelmäßigen Terminen prüfen wir Sitz, Zahnfleisch und Hygiene, um das Implantat langfristig zu begleiten.
Bei bestimmten Ausgangssituationen lassen sich Schritte zusammenfassen – etwa wenn Implantat und provisorische Versorgung in zeitlicher Nähe erfolgen. Ob ein solches verkürztes Vorgehen für Sie geeignet ist, hängt von der Knochenqualität, der erreichten Stabilität des Implantats und der Lage im Kiefer ab und wird im Einzelfall sorgfältig geprüft. Wichtiger als eine möglichst kurze Behandlungszeit ist uns ein solides Fundament, das die spätere Versorgung tragen kann.
Während der gesamten Behandlung bleiben Sie eng eingebunden. Vor jedem größeren Schritt erläutern wir, was als Nächstes geschieht, worauf Sie zu Hause achten sollten und wann der nächste Termin sinnvoll ist. So behalten Sie den Überblick über den Verlauf und wissen, in welcher Phase Ihrer Behandlung Sie sich gerade befinden.
TECHNIK & MATERIAL
Moderne Diagnostik, navigierte Chirurgie und die Frage nach dem Material
Eine vorausschauende Planung ist die Grundlage einer guten Implantatbehandlung. Je genauer im Vorfeld bekannt ist, wie der Kieferknochen aufgebaut ist und wo wichtige Strukturen wie Nervenkanäle oder die Kieferhöhle verlaufen, desto präziser lässt sich die Position des Implantats festlegen. Dafür setzen wir auf moderne Bildgebung und digitale Planungsverfahren, die die Behandlung berechenbarer und nachvollziehbarer machen.
Dreidimensionale Diagnostik
Mit dreidimensionaler Röntgendiagnostik (DVT – digitale Volumentomographie) lässt sich der Kiefer nicht nur flächig, sondern räumlich beurteilen. So werden Knochenhöhe, Knochenbreite und die Lage anatomischer Strukturen sichtbar, die auf einem klassischen zweidimensionalen Röntgenbild nur eingeschränkt erkennbar sind. Diese Informationen helfen, das Implantat an der Stelle zu planen, an der ausreichend tragfähiger Knochen vorhanden ist und empfindliche Nachbarstrukturen geschont werden. Auch der Bedarf an einem Knochenaufbau lässt sich auf dieser Grundlage realistisch einschätzen.
Navigierte und schablonengeführte Implantation
Auf Basis der dreidimensionalen Daten kann die geplante Implantatposition in eine sogenannte Bohrschablone übertragen werden. Diese individuell gefertigte Schablone wird während des Eingriffs auf die Zähne oder den Kiefer aufgesetzt und führt den Eingriff entlang der zuvor festgelegten Achse und Tiefe. Dieses Vorgehen verbindet die digitale Planung am Bildschirm mit der Umsetzung im Mund und unterstützt eine präzise, gut nachvollziehbare Behandlung. Schon vor dem Eingriff lässt sich dabei berücksichtigen, wie der spätere Zahnersatz aussehen und belastet werden soll, sodass das Implantat nicht nur chirurgisch günstig, sondern auch prothetisch sinnvoll positioniert wird.
Titan oder Keramik?
Für das eigentliche Implantat stehen vor allem zwei Materialien zur Verfügung. Titanimplantate sind seit Jahrzehnten in Gebrauch und bekannt für ihre gute Verträglichkeit und ihre mechanische Belastbarkeit. Sie sind das am häufigsten verwendete Material und kommen in den meisten Situationen zum Einsatz. Implantate aus Keramik – meist auf Basis von Zirkoniumdioxid – sind metallfrei und von Natur aus zahnfarben, was vor allem im sichtbaren Frontzahnbereich oder bei sehr dünnem Zahnfleisch ästhetische Vorteile bieten kann.
Welches Material für Sie geeignet ist, hängt von mehreren Faktoren ab: der Lage der Lücke, der gewünschten Ästhetik, dem Knochenangebot, der Bisssituation und Ihren persönlichen Vorstellungen. Manche Patientinnen und Patienten bevorzugen aus persönlichen Gründen eine metallfreie Lösung, für andere steht die langjährig erprobte Belastbarkeit von Titan im Vordergrund. In der Beratung erläutern wir die Eigenschaften beider Werkstoffe sachlich und besprechen, welche Variante in Ihrem Fall in Frage kommt – eine pauschal beste Lösung gibt es nicht, sondern eine individuell passende.
VORTEILE & KNOCHENAUFBAU
Vorteile von Implantaten und Wege bei zu wenig Knochen
Implantate werden von vielen Patientinnen und Patienten als besonders komfortable Form des Zahnersatzes empfunden, weil sie fest im Kiefer verankert sind und keine Nachbarzähne zur Befestigung benötigen. Die folgenden Punkte fassen zusammen, warum Implantate in vielen Fällen eine überzeugende Lösung sein können – immer vorausgesetzt, die individuellen Voraussetzungen passen.
- Schonung gesunder Nachbarzähne, da diese – anders als bei einer Brücke – nicht beschliffen werden müssen.
- Fester Sitz beim Kauen, Sprechen und Lachen, ohne dass etwas verrutscht.
- Erhalt des Kieferknochens, der durch die Belastung über das Implantat weiterhin gefordert wird.
- Natürliches Erscheinungsbild, da die Krone individuell an Form und Farbe der vorhandenen Zähne angepasst wird.
- Vielseitig einsetzbar – von der Einzellücke bis zur Stabilisierung einer kompletten Prothese.
- Gute Pflegemöglichkeit, da implantatgetragene Versorgungen sich ähnlich wie eigene Zähne reinigen lassen.
- Mehr Sicherheit im Alltag, weil das Gefühl ständiger Kontrolle über eine lockere Prothese entfällt.
Wenn der Knochen nicht ausreicht
Für ein Implantat wird ausreichend tragfähiger Knochen benötigt, damit es sicher verankert werden kann. Nach längerem Zahnverlust bildet sich der Kieferknochen jedoch häufig zurück, weil ihm die natürliche Belastung durch die Zahnwurzel fehlt. Auch entzündliche Prozesse oder anatomische Gegebenheiten können dazu führen, dass an der gewünschten Stelle nicht genügend Knochen vorhanden ist. In solchen Fällen kann ein Knochenaufbau das fehlende Volumen wiederherstellen und so erst die Voraussetzung für ein Implantat schaffen.
- Lokaler Knochenaufbau (Augmentation): Fehlendes Knochenvolumen wird mit körpereigenem Knochen oder geeignetem Ersatzmaterial ergänzt, häufig in Kombination mit einer schützenden Membran.
- Sinuslift: Im seitlichen Oberkiefer wird der Boden der Kieferhöhle behutsam angehoben und der gewonnene Raum mit Aufbaumaterial gefüllt, um die nötige Knochenhöhe zu schaffen.
- Knochenspreizung oder -dehnung: Ein sehr schmaler Kieferkamm wird vorsichtig geweitet, um Platz für das Implantat zu gewinnen.
Ein Knochenaufbau kann je nach Umfang gleichzeitig mit der Implantation oder als eigenständiger, vorgeschalteter Eingriff erfolgen. Wird er separat durchgeführt, benötigt der aufgebaute Bereich zunächst eine eigene Einheilzeit, bevor das Implantat gesetzt wird. Ob ein Knochenaufbau überhaupt erforderlich ist, lässt sich erst nach einer genauen Untersuchung beurteilen – in vielen Fällen ist das vorhandene Knochenangebot ausreichend. Wo dies nicht so ist, eröffnen die genannten Verfahren häufig dennoch den Weg zu einem Implantat. In unserer Praxis in Weißenfels besprechen wir transparent, welcher Mehraufwand damit verbunden ist und wie er sich auf Behandlungsdauer und Kosten auswirkt.
RISIKEN & NACHSORGE
Heilungsverlauf, Risiken und langfristige Pflege
Wie jeder operative Eingriff ist auch das Einsetzen eines Implantats mit gewissen Risiken verbunden, über die wir Sie vor der Behandlung ausführlich aufklären. In den ersten Tagen nach dem Eingriff können Schwellungen, ein Spannungsgefühl oder eine vorübergehende Empfindlichkeit auftreten – Reaktionen, die im Rahmen der natürlichen Wundheilung liegen. Mit klaren Verhaltensempfehlungen, einer guten Mundhygiene und einer aufmerksamen Nachsorge lassen sich Beschwerden in der Regel gut begleiten. Auch zur Kühlung, Ernährung und körperlichen Schonung in den ersten Tagen erhalten Sie konkrete Hinweise.
Mögliche Risiken
Zu den möglichen Risiken zählen Nachblutungen, Wundheilungsstörungen, Entzündungen oder – selten – eine Beeinträchtigung benachbarter Strukturen wie Nerven oder der Kieferhöhle. Bleibt die knöcherne Einheilung aus, kann ein Implantat in Einzelfällen nicht fest verwachsen und muss gegebenenfalls entfernt werden. Eine sorgfältige Planung mit dreidimensionaler Diagnostik, ein schonendes Vorgehen während des Eingriffs und das Beachten der Nachsorgehinweise tragen dazu bei, solche Risiken so gering wie möglich zu halten. Wir nennen Ihnen die in Ihrem Fall relevanten Punkte konkret, anstatt mit pauschalen Versprechen zu arbeiten.
Heilungsverlauf und Zeitachse
Die Wundheilung des Zahnfleisches verläuft meist innerhalb weniger Tage bis zu etwa zwei Wochen. Die knöcherne Einheilung – die Osseointegration – benötigt deutlich länger und erstreckt sich je nach Kiefer und Knochenqualität in der Regel über mehrere Wochen bis einige Monate. Im Unterkiefer ist der Knochen oft fester und heilt tendenziell schneller ein als im Oberkiefer. Wurde ein Knochenaufbau durchgeführt, verlängert sich die Gesamtdauer entsprechend, weil auch der aufgebaute Bereich Zeit zum Reifen braucht. Diese Zeit ist gut investiert, denn sie schafft die stabile Basis für die spätere Versorgung.
Nachsorge und Mundhygiene
Damit ein Implantat möglichst lange im Mund verbleiben kann, sind eine gründliche tägliche Mundhygiene und regelmäßige Kontrolltermine entscheidend. Eine Entzündung des Gewebes rund um das Implantat – die Periimplantitis – ist die häufigste Spätkomplikation und lässt sich durch konsequente Pflege und professionelle Zahnreinigung seltener machen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihr Implantat zu Hause pflegen, welche Hilfsmittel für die Zwischenräume geeignet sind und in welchem Rhythmus Kontrolltermine in unserer Praxis in Weißenfels sinnvoll sind. Eine kurze Gewöhnung an die neuen Reinigungsabläufe ist normal; nach wenigen Wochen geht die Pflege den meisten Patientinnen und Patienten leicht von der Hand.
KOSTEN & REGION
Kosten, Kassenleistung und Ihr Weg nach Weißenfels
Die Kosten einer Implantatbehandlung hängen von vielen Faktoren ab: der Zahl der Implantate, dem verwendeten Material, der Art des Zahnersatzes sowie davon, ob ein Knochenaufbau oder andere Vorbehandlungen nötig sind. Aus diesem Grund lässt sich kein pauschaler Preis nennen. Sie erhalten von uns vor Behandlungsbeginn einen schriftlichen, nachvollziehbaren Heil- und Kostenplan, in dem alle Positionen aufgeführt sind, sodass Sie eine klare Grundlage für Ihre Entscheidung haben und nichts im Unklaren bleibt.
Wir verstehen, dass die finanzielle Seite einer Implantatversorgung eine wichtige Rolle spielt. Deshalb besprechen wir gemeinsam, welche Versorgung medizinisch sinnvoll und gleichzeitig zu Ihren Möglichkeiten passt, und erläutern den Kostenplan Position für Position. Auf Wunsch gehen wir auch auf mögliche Zahlungsmodalitäten ein, damit die Behandlung planbar bleibt.
Gesetzliche Krankenkassen leisten beim Zahnersatz einen befundbezogenen Festzuschuss, der sich an der Regelversorgung orientiert. Da das Implantat selbst meist über die Regelversorgung hinausgeht, verbleibt in der Regel ein Eigenanteil. Mit einem regelmäßig und lückenlos geführten Bonusheft kann sich der Zuschuss erhöhen. Privatversicherte und Zusatzversicherte sollten die Erstattung vorab mit ihrem Versicherer klären, da die Bedingungen je nach Tarif unterschiedlich sind. Gern erstellen wir Ihnen einen Kostenplan, den Sie vor der Behandlung bei Ihrer Kasse oder Versicherung einreichen können – sprechen Sie uns einfach an unter 03443 / 339 65 54.
Beratung in Weißenfels und Umgebung
Das Zahnkompetenzzentrum Dr. med. dent. M.Sc. Sandro Strößner ist in Weißenfels für Patientinnen und Patienten aus der Stadt und dem Umland da. Aus Orten im Burgenlandkreis wie Hohenmölsen, Lützen, Teuchern, Naumburg, Zeitz, Bad Dürrenberg und den umliegenden Gemeinden ist die Praxis gut erreichbar. Diagnostik, Planung, chirurgischer Eingriff, prothetische Versorgung und Nachsorge erfolgen an einem Standort, sodass Ihre Behandlung an einem Ort koordiniert begleitet wird und Sie nicht zwischen mehreren Praxen wechseln müssen.
Wenn Sie über ein Implantat nachdenken oder unsicher sind, welche Versorgung für Sie in Frage kommt, ist ein persönliches Beratungsgespräch der beste erste Schritt. Dabei sehen wir uns Ihre Situation an, beantworten Ihre Fragen und zeigen Ihnen die möglichen Wege auf – sachlich, verständlich und ohne Zeitdruck. Vereinbaren Sie gern einen Termin telefonisch unter 03443 / 339 65 54. Wir nehmen uns Zeit für Ihr Anliegen und begleiten Sie auf dem Weg zu Ihrem Zahnersatz.
Implantologie auf höchstem Niveau – Dr. med. dent. M.Sc. Sandro Strößner
Wer Zähne verloren hat, möchte wieder beißen, lachen und sprechen können, ohne nachzudenken. Zahnimplantate sind heute die hochwertigste Lösung dafür – biomechanisch dem eigenen Zahn nachempfunden und bei entsprechender Pflege ein Leben lang haltbar. In unserem Zahnkompetenzzentrum in Weißenfels setzt Dr. med. dent. M.Sc. Sandro Strößner seit 2013 erfolgreich Implantate – mit stetig wachsender Erfahrung und modernsten Verfahren.
Wir arbeiten mit 3D-Diagnostik (DVT), digitaler Bohrschablone und navigierter Chirurgie. Das ermöglicht präzise Planung, kürzere OP-Zeiten und minimalinvasive Eingriffe. Je nach Knochenangebot setzen wir Titan- oder Keramik-Implantate ein, bei Bedarf mit Knochenaufbau (Augmentation, Sinuslift) aus körpereigenem Material.
Stimmen, die geblieben sind.
Ich war fünfzig Jahre lang ein Angstpatient. Heute bin ich das nicht mehr. Nicht weil sich meine Angst aufgelöst hätte, sondern weil dieses Team sie ernst genommen hat, ohne je aus ihr ein Drama zu machen.
Was mich überzeugt hat, war das Fehlen von Marketing. Keine Versprechen. Nur Planung, Erklärung, Ausführung. Ich hatte acht Implantate und nicht einmal den Eindruck, eine schwere Entscheidung getroffen zu haben.
Fragen, ruhig beantwortet.
Im Zahnkompetenzzentrum
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So arbeiten wir — X-Guide-Präzision
Computernavigierte Implantation in Echtzeit. Sehen Sie, wie ruhig, präzise und sicher ein Implantat-Eingriff in unserem Zahnkompetenzzentrum abläuft.
Dieses Video enthält keine gesprochenen Inhalte. Die Tonspur besteht ausschließlich aus dezenter Hintergrundmusik — es gehen keine sprachlichen oder bedeutungstragenden Audioinformationen verloren.
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Unverbindliche Schätzung zur ersten Orientierung — kein Heil- und Kostenplan und kein Ersatz für eine persönliche Beratung. Die tatsächlichen Kosten richten sich nach Ihrem individuellen Befund und werden in einem verbindlichen Heil- und Kostenplan ausgewiesen. Ihre Eingaben verlassen niemals Ihr Gerät.